Lernwege

Wir wollen Lernwege beschreiten, die es den Schülerinnen und Schüler ermöglichen, Probleme zu erkennen und zu lösen.

Kooperatives Lernen hat hierbei einen besonderen Stellenwert. Inhalte unterschiedlicher Fachrichtungen werden miteinander verknüpft.
Uns ist wichtig, alle Sinne anzusprechen, Lernlust zu wecken und vielfältiges Handeln herauszufordern.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit in der Schule steht der Unterricht, dessen Qualitätssicherung und -verbesserung ständiges Anliegen aller Beteiligten ist.

"Guter Unterricht" setzt voraus, dass ein Klima besteht, in dem Offenheit, Kooperations- und Diskussionsbereitschaft sowie Innovation, Experimentierfreude und Neugier möglich und erwünscht sind, das aber auch Irrwege und Scheitern als notwendige Bestandteile von Innovationsprozessen zulässt und auffängt. Kriterien für guten Unterricht betreffen die fachliche und didaktische Gestaltung, die Unterstützung eines aktiven Lernprozesses und die Lernumgebung und Lernatmosphäre (siehe auch Qualitätsanalyse NRW):

  • Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  • Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler.
  • Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  • Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
  • Die Schülerinnen und Schüler erreichen einen Lernzuwachs.
  • Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.
  • Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  • Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schülerinnen und Schüler.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt (Methodensicherheit/Reflexion des Arbeitsprozesses).
  • Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit (kooperatives Lernen) und Arbeit im Plenum.
  • Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  • Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  • Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Kooperatives Lernen baut darauf auf, dass fachliches und soziales Lernen nicht voneinander zu trennen sind. Diese Abhängigkeit wird immer wieder im Unterricht thematisiert. Adäquate Verhaltensweisen werden erfahrbar gemacht und eingeübt. Dies trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler Verantwortung für sich und andere übernehmen.

In den einzelnen Jahrgangsstufenteams herrscht eine offene Diskussionskultur und ein hohes Maß an Autonomie. Begünstigt wird dies durch die geringe Zahl der Teammitglieder und die Konzentration auf nur einen Jahrgang. In den Jahrgangsstufenteams werden die halbjährlich stattfindenden Themenwochen geplant, organisiert und ausgewertet; inhaltliche und methodische Schwerpunkte sowie die einzelnen Fachanteile werden abgesprochen und festgelegt.

Kontinuierlich fächerverbindend wird in den Fachbereichen Gesellschaftslehre, Arbeitslehre und Naturwissenschaften gearbeitet; hier haben sich die Fachkonferenzen Erdkunde, Geschichte und Politik zur Lernbereichskonferenz Gesellschaftslehre, die Fachkonferenzen Physik, Chemie und Biologie zur Lernbereichskonferenz Naturwissenschaften und die Fachkonferenzen Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft zur Lernbereichskonferenz Arbeitslehre zusammengeschlossen. Die Lernbereichskonferenzen legen bei der Planung des schulinternen Lehrplans fest, welche Fachanteile jeweils in die einzelnen Unterrichtsvorhaben einfließen.

Die Gestaltung einer angenehmen Lernumgebung vollzieht sich in einer Vielzahl von Initiativen und Projekten zur Klassenraum-, Schulgebäude- und Schulgeländegestaltung.


Entwicklungsaufgaben:

  • Wir behalten kooperatives Lernen als ein wesentliches Element guten Unterrichts im Fokus.
  • Wir nutzen die Möglichkeiten kollegialer Hospitation als Instrument der Unterrichtsentwicklung.
  • Wir richten pädagogische Werkstätten zur Unterrichtsentwicklung ein.
  • Wir arbeiten an einem gemeinsamen Verständnis von kompetenzorientiertem Unterricht.
  • Wir erweitern die Selbsteinschätzung und Partizipation der Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgängen, d.h. wir fördern deren Selbstständigkeit in der Steuerung des Lernens als zentrales Ziel individueller Förderung.
  • Wir entwickeln Konzepte für die individuelle Förderung im Unterricht und setzten diese im Sinne innerer Differenzierung um.
  • Wir etablieren Schülerfeedback als einen Aspekt der professionellen Reflexion von Unterricht.
  • Wir nehmen mit den Schülerinnen und Schülern regelmäßig an Wettbewerben innerhalb der verschieden Fachbereiche teil.