Gesamtschule Rheydt-Mülfort, +49 (0)2166 946670, gs-rheydt-muelfort@arcor.de

??????  FAQs – frequently asked questions oder
Was Eltern über unsere Schule wissen wollen!


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1. Anmeldung, Aufnahme, Ablehnung:

Anmeldung:

 Wann können wir anmelden? Beginn ab dem Samstag nach den Zeugnissen bis zum Mittwoch danach. Sa bis 12.00 Uhr, Mo – Mi immer bis 16.00 Uhr. Danach ist Schluss!

  • An wie vielen Schulen kann ich mein Kind anmelden? An genau einer. Dafür bekommen Sie die 4 Seiten von der Grundschule.
  • Muss ich früh da sein? Nein, es ist ganz egal, wann Sie in diesen 4 Tagen Ihr Kind anmelden. Die Reihenfolge ist unwichtig.
  • Welche Papiere braucht die Schule zur Anmeldung? Die 4 Seiten, die Ihnen die Grundschule vorher noch gibt, das Zeugnis des 1. Halbjahres 4. Schuljahr und die Geburtsurkunde.
  • Muss mein Kind mitkommen? Ja, wir wollen uns doch kennen lernen!
  • Falls Sie ein Vorgespräch haben: Bringen Sie alles mit – außer dem Zeugnis von Kl. 4 natürlich, denn das haben Sie ja noch nicht!
  • Nach dem Vorgespräch geht die eigentliche Anmeldung dann schnell und ohne langes Schlange Stehen – und auch ohne Kind: Kein Gespräch mehr, Zeugniskopie abgeben (Original kurz vorzeigen) oder bei uns kopieren lassen, fertig!
  • Wann erfahren wir, ob das Kind einen Platz bekommen hat? Meist ist das Verfahren nach knapp 2 Wochen abgeschlossen und wir benachrichtigen Sie schriftlich, ca. Mitte Februar.

Aufnahmechancen:

  • Stimmt es, dass nur Kinder mit guten Zeugnissen aufgenommen werden? Nein! In unsere Gesamtschule nehmen wir Kinder mit schwächeren, mittleren und guten Leitungen auf. Mit allen Arten von Schulformempfehlungen also auch. Die Mischung muss stimmen, damit alle gemeinsam leben und lernen können. Das ist später im Leben ja auch so. Und wir freuen uns, dass wir immer gleich viele Mädchen und Jungen nehmen können.
  • Wonach entscheidet die Schule, wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt? Nur nach dieser Mischung. Wenn es zu viele gibt, wird darüber hinaus gelost.
  • Spielen andere Kriterien eine Rolle? Nein. Geschwister, Schulweg usw. gehören bei uns nicht dazu.  

Aufnahme – und dann?:

  • Was passiert dann bis zum Schulbeginn? Wir schreiben Ihnen eine Einladung zum 1. Elternabend im April / Mai. Dort informieren wir Sie, wie es für Ihr Kind weitergeht.  

Ablehnung – und dann?:

  • Was machen wir, wenn unser Kind keinen Platz bekommt? Dann bekommen Sie ebenfalls Post und darauf stehen genau die späteren Anmeldetermine der Haupt- und Realschulen sowie der Gymnasien. Sie erhalten die 4 Seiten von uns unbeschrieben zurück und melden an einer dieser Schulen an.
  • Können wir dann noch eine andere Gesamtschule aufsuchen? Nein. Das Verfahren ist dann beendet.
  • Kann das Kind auch später noch auf die Gesamtschule wechseln? In der Theorie ja, in der Praxis eher selten oder nicht. Denn unsere Schule ist sehr beliebt und Schüler/innen verlassen die Schule meist nur, wenn sie wegziehen in eine andere Stadt. (Das ist oft auch an den anderen Gesamtschulen in unserer Stadt so.) Daher fangen wir mit vollen Klassen an und enden auch mit diesen.
    Wenn man im sog. Dreigliedrigen Schulsystem beginnt, kann und soll man in Mönchengladbach in diesem bleiben. Die Stadt hat dazu Partnerschaften von Haupt- und Realschulen und Gymnasien eingerichtet und diese werben auch damit. Wer also im Gymnasium nicht erfolgreich die Erprobungsstufe schafft, geht dann zur Realschule, wer diese verlassen muss, geht zu einer Hauptschule.

Schulwechsel:

  • Gibt es eine Erprobungsstufe? Nein, wir erproben Ihr Kind nicht. Wir versuchen herauszufinden, wo seine Stärken und Interessen liegen um es gut zu beraten. Wir finden natürlich auch die Schwächen und wollen dafür sorgen, dass diese durch Lernhilfen und Förderung ausgeglichen werden können. Dabei muss Ihr Kind natürlich mitmachen!
  • Wann muss mein Kind die Schule verlassen? Es gibt drei Gründe, einen organisatorischen, einen schönen und einen schlimmen: 1. Sie ziehen um und der Schulweg wird zu weit. 2. Ihr Kind hat seinen Schulabschluss und/oder das Abitur erreicht und geht damit ab. 3. Ihr Kind hat sich so schwerwiegend fehlverhalten, dass die Schule, nach Rücksprache mit der Schulaufsicht in Düsseldorf, den Verweis von der Schule ausspricht. Aber das kommt in der Regel bei uns nicht vor.

2. Der Schulweg:

  • Wie kommt mein Kind am besten zur Schule? Wir empfehlen den Weg nach Möglichkeit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mir öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Mit den Eltern-Autos wird es morgens sehr eng in unserer Straße und nicht ungefährlich für die ein- und aussteigenden Kinder.
  • Wer bezahlt das Busticket? Ab einer gewissen Entfernung bekommt Ihr Kind ein Schokoticket kostenfrei, aber auf Antrag. Formulare gibt es bei den Verkehrsbetrieben, wenn Sie es ausgefüllt abgeben, bescheinigen wir den Schulbesuch bei uns.
  • Kann ich ein Schokoticket kaufen? Ja natürlich, aber natürlich nicht bei uns. Das ist immer möglich, auch wenn Ihr Kind nahe wohnt.

3. Ganztagsschule:

Tages- und Wochenablauf: (s. auch → Musterstundenplan)

  • Sind alle Tage "lange Tage"? Nein. (s. auch → Musterstundenplan) Dienstage und Freitage sind kürzer, bis Mittag. Am Mittwoch ist meist der AG-Nachmittag. Es gibt also drei längere und zwei kürzere Tage. Sport, Musik und andere Freizeitbeschäftigungen sowie Arztbesuche, Therapien usw. und das Familienleben sind immer noch gut möglich.    


Hausaufgaben:

  • Gibt es an allen Tagen Hausaufgaben und wann und wo werden die erledigt? Bei uns heißen die Aufgaben „Wochenplanaufgaben“ (WOP) und das hat seinen Grund: die Aufgaben werden meist für eine ganze Woche gegeben, damit Ihr Kind das Einteilen und Planen seiner Arbeit erlernen kann. Sie werden meist in der Klasse an eine Tafel und von Ihrem Kind in sein WOP-Heft geschrieben, das wir verteilen. Sie (und die Lehrkräfte) schauen jede Woche hinein und wissen so, ob alles bearbeitet ist.  Es gibt in Klasse 5 an jedem Tag eine WOP-Stunde. Hier werden die Aufgaben bearbeitet. Die Stunde folgt einem festen Ritual, das wir erläutern und einüben. Die Besprechung der Aufgaben wird, wo sinnvoll, in den Unterricht eingebaut. Manche Aufgaben, wie das Lernen von Vokabeln, muss Ihr Kind aber auch zu Hause und immer wieder erledigen. Auch das Üben vor Klassenarbeiten ist individuell. Das können Sie mit Ihrem Kind besprechen. An den „langen“ Tagen sollte also zu Hause nichts oder kaum etwas zu Hause zu tun sein.
  • Ist das so bis zum Abitur? Nein, je älter unsere Schüler/innen sind, desto weniger WOP-Stunden pro Woche haben sie. In der 10 sind es nur noch 2, der Rest ist zu Hause zu machen. In der Oberstufe gibt es keinen WOP mehr.  


Mittagessen: (s. auch → Mittagsverpflegung)

  • Wie oft kann mein Kind in der Schule essen? Täglich von Mo – Do. in unserer Mensa. Viele Kinder, besonders der Klassen 5-7, nutzen diese Möglichkeit.
  • Woher kommt das Mittagessen? Von der Sozialholding der Stadt Mönchengladbach. Es wird in unserer Schule von den Küchendamen schonend erhitzt, präsentiert und ausgeteilt im Selbstbedienungssystem.
  • Gibt es auch Essen für Vegetarier, Muslime, Allergiker? Ja, es gibt 3 Gerichte zur Auswahl. Alles ist schon für die Bestellung gekennzeichnet.
  • Wie erfahre ich den Speiseplan? Er steht immer weit im Voraus auf der Homepage. Danach können Sie von zu Hause aus bestellen.
  • Wie wird bezahlt? Bargeldlos, per Chip und online. Das wird Ihnen noch erklärt, es klappt gut. Wenn Ihr Kind Anrecht auf ein kostenfreies Mittagessen hat, können Sie das über das Bildung- und Teilhabe-Paket bekommen. Nutzen Sie das! (beim JobCenter?)

Kiosk:

  • Kann man auch mal nur ein Brötchen oder ein Getränk kaufen? Ja, wir haben einen Schulkiosk, der außerhalb der Mensa-Zeiten offen ist. Die Inhaberin hat selbst auch 2 Kinder in unserer Schule und hält täglich ein kostendeckendes, nicht zu teures und nicht zu ungesundes Angebot bereit.

4. Inklusion:

  • Gibt es an dieser Schule auch ein Angebot der Sonderpädagogik? Ja, wir nennen das Gemeinsames Lernen, denn hier lernen alle in gemischten Klassen. Meist sind drei Schüler/innen mit speziellen Bedürfnissen in jeder Klasse: sie haben Lernschwierigkeiten, sind körperlich eingeschränkt, z.B. durch einen Rollstuhl oder Erkrankungen, sie haben Hilfsgeräte für das Hören, eine Sprachproblematik, ein Verhaltensproblem oder andere Dinge, die ihnen das Lernen erschweren.
  • Wer unterrichtet diese Kinder? Die Lehrkräfte, die auch die anderen in der Klasse unterrichten und ein Team von Sonderpädagogen. Gemeinsames Lernen eben!
  • Erhalten alle denselben Schulabschluss? Nein, das geht doch gar nicht! Die Abschlüsse richten sich nach dem, was dem einzelnen Menschen möglich ist. Wir arbeiten gemeinsam darauf hin.  

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