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Mitteilungen der Schulleitung im Schuljahr 2020/2021


Mitteilung vom 23.11.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

uns erreichte jetzt die Erläuterung des Schulamtes zu der roten Corona-App und dem Umgang damit. Wir haben natürlich zunächst und bisher der Anweisung der App entsprochen, die ja besagt, dass man sich nach Hause begeben soll.

Aber das ändert jetzt der Wortlaut der Schulamts-Mail:

„...gemäß der Bundesregierung soll die Corona-Warn-App helfen festzustellen, ob ein Kontakt mit einer infizierten Person bestanden hat und daraus resultierend ein Ansteckungsrisiko entstanden (!) hätte können.

Dabei misst und bewertet die Warn-App über Bluetooth zu anderen Mobilfunktelefonen in der Nähe deren Abstände, Verweildauer und den hinterlegten Infektionsstatus. Da inzwischen fast jeder über ein solches Telefon verfügt (ich nehme hier an, mit installierter Warn-App), ist es in Schulen somit kaum verwunderlich, dass viele rote Warnungen aufleuchten, wenn ein positiver Fall in der Schule aufgetreten ist.

Um Ihnen das Handeln hierbei zu erleichtern, gilt in Fällen der roten Warnmeldung vereinfacht:
Wer eine rote Warnung der App erhält, ist ausdrücklich keine Kontaktperson der Kategorie I wenn die Schutzmaßnahmen eingehalten wurden. Deshalb müssen hier keine Maßnahmen ergriffen werden. Die Betroffenen haben jedoch ein Anrecht auf dem Weg über den Hausarzt oder ein Abstrichzentrum getestet zu werden, und ein solcher Test ist sicherlich insbesondere dann zu empfehlen, wenn nicht klar ist, wo die entsprechende Begegnung stattgefunden hat. Ein Verweis an das Gesundheitsamt sollte daher bitte nicht ausgesprochen werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einem Positivfall in einer Schule Mitglieder der Schulgemeinde eine Rotwarnung erhalten. Diese Fälle erledigen sich durch die Kontaktnachverfolgung bei dem Positivfall bzw. durch die in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen des Gesundheitsamtes.“

Auch uns hat bis heute die rote WarnApp beschäftigt, denn schließlich hat sie einen Zweck und wir wollten die Warnung nicht leichtfertig ignorieren und die Schüler/innen hierbehalten.

Nun liegt es also bei jeder und jedem einzelnen, über die Konsequenzen selbst zu entscheiden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen und euch weiterhelfen und wünsche allen weiterhin gute Gesundheit!
M. Gottlieb


Mitteilung vom 20.11.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

nach den Erfahrungen in dieser Woche wende ich mich nochmals mit einer Aktualisierung an Sie und euch alle.

In diesen Tagen bemerken auch wir in unserer Schule die steigenden Verdachts- und Infektionszahlen. Es sind aber nicht die wirklich Infizierten, die uns hier beschäftigen, sondern hauptsächlich diejenigen, die vorsorglich nach Hause geschickt werden müssen.

Außerdem verursachen Gerüchte und unzutreffende Spekulationen hier eine Menge Telefonaufwand. Bitte vertrauen Sie der Schule – wir wissen, was wir tun und handeln ggf. auch nach Rücksprache mit den zuständigen Ämtern.

Da wir nicht alle einzeln anschreiben oder anrufen und das Verfahren nochmals erläutern können, nutze ich die Homepage dafür. Es verhält sich so, wie in meinem letzten Brief dargestellt:

  • Wir nehmen die Meldungen von Infektionen von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften entgegen.
  • Wir melden alle Namen an eine städtische Adresse und schicken alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 umgehend nach Hause. Die Kategorie 1 ist für uns genau definiert und danach handeln wir. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, zu der wir verpflichtet sind.
  • Danach bearbeitet das Gesundheitsamt diese Kontaktlisten und meldet sich bei den Familien bzw. den Betroffenen. Sie erfahren dort von weiteren Maßnahmen: ob eine Quarantäne angeordnet wird, die Dauer der Quarantäne und ggf. auch, ob diese vorzeitig beendet wird oder andere Schritte nötig werden.  Das kann die Schule nicht entscheiden. Zudem ändern sich bisweilen auch die Vorschriften und die einzelnen Gesundheitsämter (z.B. die an den Wohnorten der Lehrkräfte) handeln unterschiedlich.
  • Kontaktpersonen, die entfernt, mit Mund-Nasen-Bedeckung oder kurzzeitig im Umfeld waren oder Personen, die den Kontakt zu Kontaktpersonen hatten, müssen zurzeit nicht in Quarantäne. Deshalb sind manche Klassen voller als andere.
  • Personen, die sich mit Symptomen oder weil es vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, testen lassen, melden sich bitte auch hier in der Schule. Sie warten das Ergebnis ab und kommen erst nach negativem Ergebnis zurück!
  • Personen, die eine rote Corona-App Warnung erhalten haben, handeln entsprechend den Empfehlungen der App und ggf. ihres Arztes und geben uns Bescheid. Wir können nicht entscheiden, was Sie nach Erhalt der Warnung tun. 

Da das Gesundheitsamt derzeit sehr viele Listen zu sichten und abzutelefonieren hat und zeitgleich auch die Testzentren und Arztpraxen sowie Labore kaum nachkommen, ist der gesamte Ablauf langsamer als noch vor ein paar Wochen.

Bitte stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Adresse und Telefonnummer, die uns vorliegt, top-aktuell sind! Sie sind ansonsten für uns und das Amt nicht erreichbar, was im Ernstfall bedauerlich wäre. Immer noch gibt es zahlreiche Fälle, die nicht erreichbar sind.

Und deshalb können die Schulen schneller reagieren als die Ämter. was wir auch tun, um weitere Ansteckungen von vornherein auszuschließen.

Wir bitten dafür um Verständnis und vor allem darum, dass sich Ihre Kinder an die Quarantäne halten: Zu Hause bleiben ohne Ausnahme!

Ich kann Ihnen und euch versichern, dass wir unter den derzeitigen Vorgaben „Die Schulen bleiben offen!“ alles erdenklich Mögliche tun, um den sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten.

Bitte bleiben Sie vorsichtig, meiden Sie viele Kontakte und Begegnungen und halten Sie auch Ihre Kinder dringend dazu an und vor allem: bleiben Sie gesund!

Das wünsche ich allen,
M. Gottlieb

 


Mitteilung vom 10.11.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

aufgrund der sich häufenden Verdachts-, Infektions- und Quarantänefälle und zahlreicher Schreiben und Anrufe, die uns auch vom Schulträger erreichen, stelle ich hier zur Hilfestellung für Sie noch einmal in einfacher Form die richtige Vorgehensweise dar.

Vorab noch ein Appell: Bitte schicken Sie Ihr Kind mit mindestens 2 Masken zur Schule. Es häufen sich die Fälle, in denen Masken defekt, nass oder schmutzig sind. Unser Karton mit Ersatz-MNB ist jetzt nahezu leer. Wir werden also künftig keine mehr ausgeben können. Danke!

Die Gesundheitsämter sind überlastet, daher haben die Schulen weitere Aufgaben übertragen bekommen.

Die Nachverfolgung von Infektionsketten durch die Gesundheitsämter ist weiterhin ein Ziel. Dazu benötigt die Schule unbedingt Ihre aktuelle Telefonnummer und Adresse. Bitte teilen Sie der Schule unbedingt mit, wenn sich da etwas bei Ihnen geändert hat!

Für alle evtl. auftretenden Nachfragen / Fälle ist unbedingt wichtig:

Eltern geben an: Name, Klasse, letzter Schulbesuchstag, getestet oder nicht, Testergebnis, ggf. Entscheidung des Gesundheitsamtes zum Schulbesuch etc.
Lehrkräfte sorgen für: IMMER aktuelle Sitzpläne (im Sekretariat) und Anwesenheitslisten.

Hier die möglichen Standard-Situationen nach unserer bisherigen Erfahrung:

  1. Eine Schülerin / ein Schüler (S) ist getestet und infiziert = „Positives Testergebnis“
    → S bleibt sofort zu Hause. Eltern informieren sofort die Schule mit genauen Angaben s.o.

    *Die Schule ermittelt, wer die schulischen Bezugspersonen waren und teilt alle Namen einer städtischen Kontaktstelle mit. (Hierfür hat die Schule eine Anleitung und ein Formular.) Die Schule muss dann diese Personen umgehend nach Hause in Quarantäne schicken. Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu allen diesen Personen auf. Alle bleiben in Quarantäne. Es erfolgt Distanzunterricht.

  2. Eine Schülerin / ein Schüler (S) ist nicht getestet, hat aber Symptome: = „Verdacht“
    → S bleibt sofort zu Hause. Eltern informieren sofort die Schule mit genauen Angaben s.o. Eltern warten ca. 24 Stunden ab, ob es sich z.B. um eine Erkältung handelt. Falls weiterhin Krankheitsgefühl: Eltern suchen Arzt auf, lassen S testen, falls nötig. Eltern teilen Ergebnis umgehend der Schule mit.
    Wenn Kind „positiv“, dann weiter wie mit * im Punkt A oben.

  3. Eine Schülerin / ein Schüler (S) ist nicht getestet, fühlt sich gesund, hat aber ein positiv getestetes Familienmitglied im gleichen Haushalt oder eine andere Bezugsperson mit häufigem engerem Kontakt; in der Schule: die unmittelbar daneben und davor Sitzenden! = S ist „Kontaktperson der Kategorie 1“

    → S bleibt sofort zu Hause. Eltern informieren sofort die Schule mit genauen Angaben s.o.

    Die Schule teilt der städtischen Kontaktstelle mit, dass S eine Kontaktperson der Kategorie 1 ist und sich in Quarantäne befindet.

  4. Eine Schülerin / ein Schüler (S) ist nicht getestet, fühlt sich gesund, hat aber Kontakt zu einer Person, die wiederum mit einer infizierten Person Kontakt hatte. (Bsp. Mutter hat Arbeitskollegin, die positiv getestet wurde.) = „Keine Kontaktperson der Kategorie 1“

    → S kommt weiterhin zur Schule. Keine Meldung, kein Test erforderlich. Erst wenn Fall A-C eintritt.

Ich hoffe, Ihnen und euch hiermit weiterhelfen zu können. Natürlich ist unser Sekretariat für Rückfragen immer da, aber haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir nicht für Sie entscheiden können, was genau empfehlenswert ist, wenn Ihr Kind krank ist oder zu sein scheint. Das können nur Sie zu Hause sehen und entscheiden. Bei allem anderen helfen wir gern!

Bleiben Sie alle gesund!

Freundliche Grüße von mir,
M. Gottlieb

 


Mitteilung vom 21.10.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

da am Montag die Schule wiederbeginnt, gehe ich davon aus, dass schon viele aus unserer Schulgemeinde immer wieder einmal nachgeschaut haben, ob es etwas Neues gibt. Das ging auch mir so!

Es war bis heute nicht der Fall – aber nun kann ich Sie und Euch doch in Kürze über ein paar Regelungen informieren, die im Verlauf des heutigen Tages (21.10.) veröffentlicht und an die Schulen gesandt wurden.

Zunächst aber hoffe ich, dass die Ferien auch ohne Reisen und Parties für alle eine erholsame und schöne Zeit waren und noch sind und: dass alle gesund geblieben sind! Aus der Stadtverwaltung erfuhr ich jedenfalls am Montag, dass für unsere Schule keine Fälle gemeldet wurden. Das ist doch prima und wir wünschen uns, dass das so bleibt.

Vielleicht können ja die Vorschriften des Schulministeriums dabei mithelfen. Es liegt jedenfalls, wie auch bisher im letzten halben Jahr, immer an uns selbst, ein Überspringen des Virus zu verhindern oder zumindest einzudämmen.

Die heutigen Mitteilungen sind schnell zusammengefasst, denn neben A-H-A ist eigentlich nur das Lüften neu sowie eine Rückkehr zur alten Maskenpflicht, die aber – nicht zuletzt auch aufgrund eures vorsichtigen Verhaltens, liebe Schülerinnen und Schüler - ja bei uns nie wirklich entfallen ist.

In der Schulmail werden etliche andere Quellen genannt, die wir wiederum genau sichten müssen, denn es ist wiederum die Aufgabe jeder einzelnen Schule, die notwendigen Schlüsse zu ziehen. Dazu der Staatssekretär: „Ich hoffe, dass die mit dieser Schulmail übermittelten und ergänzenden Informationen sowie die im Text eingepflegten und verlinkten Fachpapiere und Empfehlungen für Ihre Planungen und Entscheidungen zum Schulbetrieb nach den Herbstferien von weiterem Nutzen sind." Wenn also in der kommenden Woche auch die Schulleitung wieder zusammenkommt und sich daraus ggf. noch weitere Handlungsempfehlungen und -vorschriften ergeben oder Regelungen speziell für unsere Schule getroffen werden müssen, melde ich mich wie auch bisher umgehend wieder.

Hier die neuen Anweisungen:

Lüften:

  1. Stoßlüften alle 20 Minuten,
  2. Querlüften wo immer es möglich ist,
  3. Lüften während der gesamten Pausendauer.  

Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung:

  1. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände müssen alle Schülerinnen und Schüler eine Mund-Nase-Bedeckung tragen; dies gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 auch wieder im Unterricht und an ihrem Sitzplatz.
  2. Lehrkräfte müssen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, solange sie im Unterricht einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können.
    Gültigkeit: bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 22. Dezember 2020.

Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten

Nun noch abschließend der Hinweis auf die Gesetzeslage für Reisende, die ich zur besseren Lesbarkeit verkürzt wiedergebe:

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten regelmäßig in Quarantäne begeben (s. Coronaeinreiseverordnung).
Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen: Schulleiterin oder der Schulleiter verbietet, das Schulgelände zu betreten. (sog. Hausrecht).
Unabhängig von den rechtlichen Folgen: Schwerer Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule.

Keine Quarantänepflicht: wenn negatives Testergebnis nachgewiesen werden kann. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten: nicht älter als 48 Stunden, ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache. ODER: Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt).

Bei Nichterscheinen zum Unterricht: Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund von Qua-rantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen und im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen dort aufgrund des Infektionsschutzgesetzes getroffen worden sind.

Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

 

Diese letzten Abschnitte betreffen nur die wenigsten von uns, aber die Beachtung der Regelung ist für uns alle wichtig.

Ganz sicher lesen Sie recht bald hier wieder Aktuelles, denn z.B. zum Tag der Offenen Tür, zu den Elternsprechtagen und Infoabenden hatten wir bereits Regelungen verabredet, die nun aber überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Möglicherweise wird sich dazu auch der Schulträger äußern, denn in der Stadt Mönchengladbach besteht derzeit die Gefährdungsstufe 2.

Aber das kann sich auch bis dahin wieder deutlich verändern - VERBESSERN!- und dann werden wir auch darauf wieder reagieren.

Nun sehen wir erst einmal dem Montag zuversichtlich entgegen und dann treffen wir uns frisch desinfiziert, ohne Umarmung, mit Maske und mit einem ganz freundlichen Lächeln dahinter!

Auf einen guten Start in den schulischen Herbst!

Herzliche Grüße an alle,
M. Gottlieb  


Mitteilung vom 31.08.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

wie alle wissen, wurde am Donnerstagabend der Wegfall der „Maskenpflicht“ im Unterricht in den Medien mitgeteilt. Bis zum Dienstschluss am Montag warteten wir auf eine Nachricht an die Schulen aus dem zuständigen Ministerium, die bis zu dem Zeitpunkt nicht eintraf.

Nun können wir aber lesen: Die Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz ist weggefallen.  

Das bedauern wir und alle, die bei uns Angst haben müssen, dass sie schwer erkranken oder zu Hause jemanden anstecken. Das sind nicht wenige und man sieht es ihnen nicht an.
Deshalb hat heute der Eilausschuss der Schulkonferenz eine Empfehlung ausgesprochen mit der dringenden Bitte die Masken weiter immer zu tragen. Die Schulkonferenz ist das höchste Entscheidungsgremium der Schule, bestehend aus Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen zu gleichen Teilen. Ich habe diesen Appell heute in einer Durchsage allen mitgeteilt.

Die neuen Vorschriften lauten jetzt:
Maskenpflicht besteht weiter: Überall: außer, wenn man auf dem eigenen festen Sitzplatz sitzt. Wenn man diesen verlässt und herumläuft – in der Klasse, in den Gängen, auf dem Schulgelände sind weiter die Masken zu tragen.

Die Maskenpflicht war anfangs gar nicht beliebt, auch nicht immer angenehm, als es so heiß war, aber sie hat uns möglicherweise vor Ansteckungen geschützt. Vor allem unseren Jugendlichen, die selbst nicht ganz gesund sind oder deren Eltern und Geschwistern, die mit Vorerkrankungen zu Hause bleiben müssen, hat sie die Sicherheit gegeben, dass eine Infektion wahrscheinlich nicht aus der Schule kommen wird.

Und deshalb konnten sie zur Schule kommen und saßen nicht zu Hause an ihren Computern (sofern vorhanden) oder lernten allein. Und die Lehrkräfte sind viel lieber hier unter uns als allein zu Hause mit PCs, E-Mail und Moodle, das habe ich in vielen Gesprächen erfahren.

Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in den Räumen, auf den Fluren und sogar auf dem Hof hat auch dafür gesorgt, dass unsere vorerkrankten Lehrkräfte fast komplett an Bord waren, weil sie sich sicherer fühlten als in der Zeit zuvor, in der Zeit ohne Masken.

Mit Stolz kann ich sagen: Unsere Schülerschaft hat sich an die Regeln gehalten, nur ganz selten war mal eine sanfte Erinnerung nötig! Das habt ihr super gemeistert, liebe Schülerinnen und Schüler! Ihr seid, wir sind gesund geblieben.

Im Supermarkt (50 €, wenn man ohne Maske kommt), in öffentlichen Verkehrsmitteln (150 €) und an vielen anderen Orten herrschen strenge Vorschriften und hohe Bußgelder werden verhängt. Nicht in der Schule: Hier sitzen wir über Stunden zusammen, lüften, passen auf, sind rücksichtsvoll – aber die Räume bleiben so groß oder eben klein, wie sie nun mal sind.

Deshalb äußere ich auch hier noch einmal die eindringliche Bitte an alle in der Schule: Tragt und tragen Sie weiter die Mund-Nasen-Bedeckung aus Respekt vor allen, die wir schützen müssen und dazu gehört ihr und gehören Sie selbst auch!

Schon jetzt danke ich für Besonnenheit und Rücksichtnahme. Vielleicht verkürzen wir damit sogar die Zeit, in der wir alle diese Regeln, Beschränkungen und Besonderheiten hinnehmen müssen. Vielleicht wird es dann etwas eher wieder NORMAL!

Ja, es ist – im Unterricht am Platz - eine freiwillige Entscheidung, die Maske zu tragen.
Wie die Schulkonferenz hoffe ich, dass sich alle dafür entscheiden.

Sollten sich durch weitere Informationen die Vorschriften ändern oder Ergänzungen vorgenommen werden, melde ich mich wieder hier.

Freundliche Grüße zum Wochenbeginn am Ende des meteorologischen Sommers von mir an alle,
M. Gottlieb


Mitteilung vom 10.08.2020:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

wie angekündigt wende ich mich mit aktuellsten Informationen ab heute wieder an die Schulgemeinde. Hier folgen nun nach und nach die Regularien, die am 3.8. in einem 20-seitigen Schreiben des MSB veröffentlicht wurden – in einer für unsere Schule angepassten Form natürlich.

Sie werden verstehen, dass zunächst eine Dienstbesprechung aller Lehrkräfte gemeinsame Absprachen erforderte, bevor ich damit an die schulische Öffentlichkeit trete. Diese fand heute statt.

Nun ist also die Gelegenheit, rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn alles Wichtige mitzuteilen.
Sie erhalten, wie bei uns üblich, aber auch am 1. Schultag meinen jährlichen „Sommer-Elternbrief“ auf Papier und hier auf der Homepage, der Sie über alles andere hoffentlich bestens informiert – es gibt ja nicht nur Corona!

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, werdet nun schrittweise auch durch eure Klassenleitungen und Beratungslehrkräfte über alles informiert, was für den Alltag wichtig ist. Das muss nicht alles am ersten Tag sein, da sind wir sicher einig!?

Ich möchte noch alle bitten, nicht auf Medienpublikationen, Halbwahrheiten, Gerüchte etc. zu reagieren. Verlassen Sie sich drauf: Die Mitteilungen sind ureigenste Aufgabe der Schulleitung und wir werden wie bisher diese gewissenhaft, korrekt und zeitnah erfüllen. Sollten Sie aber Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Pädagogen. Sie wissen immer Bescheid oder leiten Ihr Anliegen weiter, damit eine Beantwortung Ihrer Fragen oder eine Lösung herbeigeführt wird.

Nun wünsche ich nochmals allen einen guten Schuljahresbeginn!
M. Gottlieb