q-rage - Das Schüler.innen-Magazin bietet Beiträge rund um das Courage-Netzwerk.


Am diesjährigen Projekttag, 12.06.18, haben sich die Schüler*innen unserer Schule mit dem Thema „Flucht & Asyl“ beschäftigt und sich im Rahmen des Anne-Frank-Tages mit dem Thema „Helfen und Widerstand“ auseinandergesetzt. Ziel des Tages war es, gegenüber Fluchtursachen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten für ein demokratisches und weltoffenes Miteinander aufzuzeigen.

Folgende Angebote konnten dabei genutzt werden:

  • Das Netzwerk für Demokratie und Courage schickte studentische Moderatoren, die mit zwei Klassen der 9. Jahrgangsstufe zum Thema couragiertes Handeln gegen Diskriminierung und Rassismus gearbeitet haben.
  • Schüler*innen der 9c führten ca. 450 Mitschüler*innen durch die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ von Pro Asyl.
  • Es wurden verschiedene Filme zum Thema „Flucht“ gezeigt und Fluchtbiografien und Hintergründe aufgearbeitet.
  • Das Schüler*innenarbeitsheft „Zusammen leben in Deutschland“ der Bundeszentrale für politische Bildung kam in zwei Klassen zum Einsatz.
  • 9 Lerngruppen besuchten die Ausstellung des Anne Frank Zentrums und beschäftigten sich mit der für diesen Tag erstellten Anne Frank Zeitung zum Thema „Helfen und Widerstand“.

Hier geht es zu den Impressionen vom Projekttag.


 


Am 08.12.2015 wurde unserer Schule im Rahmen eines kleinen Festakts die Beitrittsurkunde zum bundesweiten Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage verliehen.

Über 90 Prozent aller Mitglieder der Schulgemeinde (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Sekretärinnen und technisches Personal) haben sich mit ihrer Unterschrift dazu bekannt, sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu engagieren.

Insbesondere haben wir uns dazu verpflichtet

  • uns dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe unserer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  • uns dagegen zu wenden, wenn an unserer Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, und uns dagegen zu wenden und dafür einzusetzen, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.
  • uns dafür einzusetzen, dass an unserer Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Am 8.12. 2015 haben sich alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Projekttags aus aktuellem Anlass mit dem Thema Fluchtperspektiven beschäftigt. Alle neun Jahrgangsstufen haben sich unter unterschiedlichen Aspekten mit der Situation geflüchteter Menschen auseinandergesetzt und Ursachen für Diskriminierung und Rassismus, die mit der aktuellen Situation geflüchteter Menschen zusammenhängen, reflektiert.

Dazu haben wir viele Gäste und Experten eingeladen. Die Kulturschule Leipzig führte für fünf Klassen das Theaterstück „Dreck“ auf, in dem es um den Umgang mit Vorurteilen geht. Das Netzwerk für Demokratie und Courage schickte studentische Moderatoren, die mit zwei Klassen zum Thema Vorurteile im Zusammenhang mit geflüchteten Menschen arbeitete. Einige Klassen beteiligten sich am diesjährigen Briefmarathon von Amnesty International, um sich für Menschen in aller Welt einzusetzen, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind. Der Düsseldorfer Verein Wegweiser e.V. arbeitete mit Schülerinnen und Schülern an der Aufklärung über Salafismus. Es wurde einen Workshop zu den Themen Rechtsextremismus und interkulturelle Sensibilisierung gegeben. Wir haben erwachsene Flüchtlinge eingeladen, die einigen Klassen von den Gründen für ihre Flucht und von ihrer derzeitigen Situation berichteten.

Außerdem haben viele Jahrgangsstufen eigene Projektideen entwickelt, die sie an diesem Tag umsetzten. So sammelte unsere Stufe Q2 z.B. Sachspenden, die sie zu Weihnachtspaketen schnürte, um sie über Schulkontakte an Flüchtlingskinder in Mönchengladbach zu verteilen. Eine Klasse gestaltete poetische Aufrufe gegen Rassismus und Diskriminierung, um sie im öffentlichen Raum der Stadt ihre Wirkung entfalten zu lassen.