Impressionen aus unserer Schule - 2015


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Schule gegen Rassismus: Weihnachtspäckchenaktion der Jahrgangstufe Q2

 
Am Dienstag, dem 08.12.2015, fanden am Projekttag „Schule gegen Rassismus“ viele tolle Projekte an unserer Schule statt, die sich teils theoretisch, teils praktisch mit dem Thema befassten. 
 
So hatte die Jahrgangsstufe Q2 schon in den Tagen vor dem Projekttag damit begonnen, viele Spenden von Mitschülern, Eltern und Lehrern einzusammeln, um diese am Projekttag in kleine Weihnachtsgeschenke für Flüchtlingskinder an anderen Schulen in unserer Stadt zu verwandeln. Der organisatorische und logistische Aufwand stellte sich als anspruchsvoll heraus: Die Flüchtlingskinder, die auf die Schulen in der Stadt verteilt sind, mussten schließlich geschlechts- und altersgerecht beschenkt werden. So ergaben sich viele und nette logistische Verabredungen mit den teilnehmenden Grund- und Hauptschulen. So wurden 200 Geschenke für sechs verschiedene Zielgruppen produziert, die zum Teil schon am Projekttag ausgeliefert werden konnten.
 
Dass wir so erfolgreich waren, hat aber auch damit zu tun, dass wir in der Woche vor dem Projekttag mit den Spenden der Schulgemeinschaft gewissermaßen überschüttet wurden:-)
 

Tag der offenen Tür im November 2015

Überall viele große und vor allem kleine Gäste, Unterricht zum Zuschauen und Mitmachen in den 5. Klassen, naturwissenschaftliche Experimente, Werken mit Holz und viele weitere Themen und Angebote aus unserem Schulleben – das war der gut besuchte Tag der offenen Tür.

Nach Schulführungen und Informationsveranstaltungen lockten tolle Torten im Elterncafe oder Crêpes und Quiche bei den Franzosen.

Wer wissen will, wie's war, schaut sich die Fotos an!

 

 

 

 


Sponsorenlauf 2015 – EIN Tag Spaß für DREI gute Zwecke   

Alle zwei Jahre richtet eine aktive Vorbereitungsgruppe einen Sponsorenlauf aus: Termin, Teilnahmebögen, stempelnde Lehrkräfte im Schichtbetrieb, Begleitprogramm und Bewirtung werden genau koordiniert und das anschließende Geldeinsammeln und -zählen zieht sich über Wochen. So geht kein Cent verloren!

Denn für den Förderverein, für die Mönchengladbacher Tafel und für den Kinderschutzbund laufen unsere Schülerinnen und Schüler gern so mache Mülforter Meile rund um die Schule und durch das umliegende Gelände. Was für ein Glück, dass die schien!  Die Mitglieder des Fördervereins hatten schon früh den Grill angeheizt und erfrischende Getränke bereit gestellt. So konnten die Laufenden zwischendurch Wasser tanken und anschließend verbrauchte Energie mit Bratwürstchen ersetzen. Ein Fußballturnier fand gleichzeitig statt und verkürzte so die Wartezeit, bis der eigene Jahrgang mit dem Laufen an der Reihe war. Einige Eltern schauten zu und feuerten ihre Kinder an.

Viele Schnappschüsse zeigen die Fotos!

Schnell verging ein sportlicher, harmonischer und vor allem erfolgreicher Tag, mit einem sehr sehenswerten Erlös, der viele schulinterne Wünsche erfüllen hilft. Und zwei außerschulische Initiativen unterstützt, von denen Mönchengladbacher Kinder profitieren. (Wir werden berichten.)  

 


Besuch aus England

Direkt zu Schuljahresbeginn erhielt die Gesamtschule Rheydt-Mülfort Besuch aus England. Zwölf Schülerinnen und Schüler mit der begleitenden Lehrerin Claire Wilson verweilten für vierzehn Tage, vom 11. bis zum 25. August 2015, im Rahmen des Programms UK-German Connection, welches vom Pädagogischen Austauschdienst unterstützt wird, in deutschen Gastfamilien. Organisiert und begleitet wurde der Besuch von den Lehrerinnen Charlotte Tillmann sowie Raili Flurer.

Die 17-18 Jährigen Britinnen und Briten erhielten von der mitgereisten Lehrerin Claire Wilson deutschen Sprachunterricht und wurden darüber hinaus noch von unserer deutschen Kollegin Gaby Bohnemann in Landeskunde unterrichtet. Da ging es nicht nur um Relativsätze und den Konjunktiv, sondern es gab auch praktische Übungen zur deutschen Kultur, wie die Zubereitung von Kartoffelsalat in der Schulküche und karnevalistisches Verkleiden.

Neben diesem Unterricht stand für unsere Gäste, die jeweils einem Schüler oder einer Schülerin der Gesamtschule Rheydt-Mülfort zugeordnet waren, weiteres Spannendes auf dem Programm: Ein Empfang beim Bürgermeister mit anschließender Stadtrallye durch Mönchengladbach, eine Fahrt nach Essen mit einer Besichtigung der Zeche Zollverein, Hospitationen an Mönchengladbacher Grundschulen und im regulären Unterricht an unserer Schule, ein Tag in Köln mit Dombesteigung und Besuch des Sportmuseums sowie ein Ausflug ins Wickrather Schlossbad.

Zum Abschluss feierten die deutschen Schüler aus den Jahrgangsstufen 10, EF und Q1 gemeinsam mit ‚ihren‘ Briten noch einmal richtig auf der Abschlussparty mit einem großen Pizza-Essen am 24.08.15, bevor es am nächsten Tag für die britischen Schüler ab Düsseldorf mit dem Flieger nach Hause ging.

 

 


Einschulungsfeier am 13.08. 2015

Auch in diesem Jahr konnten wir im Rahmen einer kleinen Feier unsere neuen fünften Klassen begrüßen. Die 6er hatten sich dazu ein lustiges und auch lehrreiches Programm ausgedacht, das den ersten Schultag sehr unterhaltsam machte: Lieder und Gedichte, Szenen aus dem Klassenleben, Beiträge aus der Naturwissenschaft und der Mathematik und englische Pantomime wurden aufgeführt und bekamen von unseren Neuen und deren Familien viel Applaus. Während sich die erwachsenen Gäste in der Mensa mit einem Getränk erfrischen und einander kennen lernen konnten, gingen die 5. Klassen mit ihren Paten aus dem 9. Jahrgang und den Sechsern bei 30 Grad im Schatten noch nach draußen zum gemeinsamen Spielen. Da kam so mancher schon vor dem richtigen Unterrichtsbeginn ins Schwitzen. Inzwischen sind alle gut gestartet und haben sich in ihren neuen Klassen schon zusammen gefunden. Wir wünschen Euch weiterhin eine schöne und erfolgreiche Zeit an unserer Schule!

 

 


Besuch in Berlin

Obwohl der NW-Kurs Naturwissenschaften fast ein halbes Jahr gearbeitet hatte, konnte es niemand so recht glauben, dass wir tatsächlich gewonnen haben. Unser Boden-Wiki Schau doch mal nach unten! ist im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs Echt Kuh'l ausgezeichnet worden. Wir durften nach Berlin reisen und haben dort in 40 Stunden so viel erlebt, wie sonst in 4 Wochen nicht. Kompost, Spatzen und Nudeln im Prinzessinnengarten, Denkmäler in Kreuzberg, East Side Gallery bei Nacht, Vortrag im Ministerium, Sonne vor dem Brandenburger Tor, Ausblick von der Reichstagskuppel, Sandwiches im Tiergarten, Königinnen bei der Stadtrundfahrt, Jongleure auf dem Alexanderplatz, wellfood am Potsdamer Platz, Affen am Bahnhof Zoo, U-Bahn, S-Bahn, Reisebus, Riesenhostel, Bio-Essen, Wurm-Videos, Geschichten von der Schulhuhn-AG, ein Pressefoto mit 100 kleinen und großen Preisträgerinnen und Preisträgern und nicht zuletzt eine Lobesrede und die Verleihung der Kuh'len Kuh in Gold. Wir bedanken uns beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft recht herzlich für die großzügige Einladung.

 

 


Vor ein paar Tagen wurde Tiffany 18!

Und - oh Mann, das hat sie wirklich gefeiert! Mit ihren Freunden, dem coolen Christian, dessen romantische Seite man erst entdeckt, wenn er Gitarre spielt. Mit Fabian, der nicht immer so ganz anwesend ist, weil er gern raucht: seltsames Kraut, dessen Herkunft und Wirkung nicht weiter ergründet werden soll… Und, naja, weil´s sein muss, auch mit Albert, dem Chlaukopf mit dem Chprach-fehler, ohne den aber am Geburtstag gar nichts gegangen wäre. Unfreiwillig, aber pflichtbewusst war auch Tiffanys ältere Schwester dabei, die Spaßbremse.

Und weil Tiffany immer das Neueste haben muss, am liebsten mit Glitzer, bekam sie zum Geburtstag dieses tolle Handy mit einer speziellen App. Einer Zeitreise-App, die die Clique und ihr Publikum in die Vergangenheit zurückführte. Aus einer sehr futuristischen Wohnung mit Ausblick auf handgemalte Wolkenkratzer - sicher ein schickes Loft in einer der Metropolen der Welt, wie etwa Rheydt-Mülfort. Nur Fabians bröselige Chips waren sehr heutig. Und das (mit Hilfe eine holzkundigen Vaters) selbstgebaute Toilettenhäuschen, die Zeitreisekapsel: einfach herzig!

So ging's schon gut los in unserem Forum, als der Projektkurs der Q1 seine Eigenproduktion Back in Time vorstellte. Thema, Texte und Musik, alles in diesem Schuljahr erdacht, erlacht und eingeübt. Und dabei stellte das Musical eine durchaus ernsthafte Frage: Kann der Mensch auf die Geschichte wirklich Einfluss nehmen? Würde sich etwas an unserem Hier und Jetzt ändern, wenn wir deren Verlauf rückwirkend ändern könnten? Wenn das Attentat auf Hitler etwa gelänge, wie in diesem Stück, in dem vom Diktator nur ein wirklich kleiner, aber zu Lebzeiten wichtiger Körperteil übrig blieb? Man spürt es nicht nur hier, dass der Grundton der Aufführung humorvoll war, dass die jungen Darstellerinnen und Darsteller mit unglaublicher Spielfreude, großer Rollen- und Textsicherheit und enormem Tempo durch die Jahrhunderte rasten und uns alle mitnahmen.

Nina Schönwälder begegnete uns als lebhafter Teenie Tiffany. Natürlich mit frisch lackierten Nägeln, silbernen Leggings und High Heels (Allein für das Tragen während der gesamten Aufführung hätte sie einen Oscar verdient!) Denise Barth spielte ihre Schwester schön besorgt und spießig im zugeknöpften Blüschen mit Weste. Kamilo Bruchhausen war ein gaaanz abgeklärter Christian im schwarzen T-Shirt, der seine Gitarre stets zur rechten Zeit erklingen ließ und Nasre Laghzaoui gab den leicht verpeilten aber irgendwie doch schlauen und vor allem komischen Fabian, der verklärt lächelnd mit Singsang in der Stimme und im goldglänzenden Jäckchen so manche Situation rettete oder für sich entschied. Schließlich schleppte er erst die Bauchtänzerin und später eine Steinzeitfrau ab!

Albert aber, pfiffig, allwissend und un-be-chreiblich ge-chmackvoll gekleidet ließ uns Simon Scherf fast vergessen, der sich mutig, uneitel und überzeugend in diese Figur hineingelebt hatte.Eine tolle Truppe also, die sich da auf den Weg durch die Zeit begab.

Aber die Reise lebte auch von den Begegnungen mit zahlreichen Vertretern der jeweiligen Epochen: strenge Palastwachen im Orient und am Hofe, Fürsten und Herrscher, aber auch Stars: Michael Jackson und Bob Marley erlebten durch die tolle Stimme und die typischen Bewegungen von Steffen Hexges ihr Bühnen-Comeback und Tiffany und ihre Freunde waren ebenso begeistert wie das Publikum.

Aber auch andere Gesangseinlagen wie der Rap von Oussama Laghzaoui, ein Girlie-Chor und andere mehrstimmige Songs ernteten viel Applaus.

Projektlehrer Klaus Gawlick am Flügel begleitet virtuos alles, in jeder Stilrichtung und Tonlage, mit und ohne gepuderte Perücke. Eine solche trug auch seine Kollegin Bine Becker-Beck bei ihrem Geigen-Solo, das zum Menuett bei Hofe überleitete. Das tanzten Höflinge wie Zeitreisende ebenso stilvoll wie den Time Warp der Rocky-Horror-Kult-Picture-Show. Etwas Gänsehaut gab es bei der eindrucksvollen Parade der gleichgeschalteten BDM-Mädchen mit Zöpfen, Röcken und Schnürschuhen.

Der Shisha-Klau im Harem inklusive Bauchtänzerin (in betörendem Rot und sehr grazil: Lena Steinnökel) im Orient gelang ebenso wie der Frauenklau bei den zum Fürchten wilden Steinzeitmenschen durch geschickte gitarristische Ablenkung. (Dass auch Projektlehrerin Bine Becker-Beck mit der Knochenkeule in der Hand in diesem unzivilisierten Rudel mit tobte, entging keinem, trotz ihres Steinzeit-Makeups.)

Aber Albert, Tiffany und die anderen fühlten sich letztlich in der neuen heilen, pinken Plastikwelt nicht wohl, die sie selbst durch ihren Einfluss auf das Rad der Geschichte geschaffen hatten. Gemeinsam beschlossen sie, alles wieder rückgängig zu machen.

Das Leben im Heute ist doch schön - vor allem, wenn man so eine tolle Abendaufführung geboten bekommt. "Gefällt mir" würde man in Tiffanys Welt dazu posten, viele Likes wurden im Publikum durch Applaus kundgetan.


Kultur querbeet

Vor dem Schuljahresende, wenn "eigentlich" alle gut beschäftigt sind, gönnen wir uns einen Abend Auszeit. Das gilt für die Zuschauer, nicht für die Akteure auf, vor und hinter der Bühne! Auch wenn das Programm Ausschnitte aus der Unterrichtsarbeit vorstellt, haben sie doch viel gedacht, geschrieben, gesungen und überhaupt geprobt, bis Kultur querbeet möglich wurde.

Außergewöhnlich vielseitig präsentierten sich in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne im Forum und außergewöhnlich abwechslungsreich war das Programm, durch das Moderator Jonas Dumke die Zuschauer führte:

In zügiger Folge sah man Tänze aus vielen Ländern und Epochen, ruhige Tanztheater-Szenen ohne Worte, ein Gedicht und eine Märchenszene.
Neu und mit viel Applaus bedacht wurde auch ein selbst produzierter Video-Beitrag, der musikalisch und technisch überraschte.
Ohrenfreuden bereitete der mehrstimmige Chorgesang der Stufen EF und Q1 und die Band mit ihren Sängerinnen unter der Leitung des Musikers Herrn Schreurs. Leider war dies der Abschiedsauftritt des Vokalprojekts! Nur bei der Feier des 10. Jahrgangs wird diese tolle Gruppe noch einmal zu hören sein, dann endet eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler.

Danke an Herrn Schreurs und an Herrn Kamphausen, der ehrenamtlich die Bauchtanz-AG leitet, und danke an die vielen Lehrkräfte aus Musik, Kunst, Darstellen und Gestalten und Deutsch, die diesen Kulturabend auf so unterhaltsame Weise qualitätvoll für uns gestaltet haben!

Wir freuen uns auf das nächste Mal, wenn es querbeet durch die (Schul)Kultur geht!


Geisterstunde

Wenn Karl von Radau auf seine Burg Eulenstein geladen hat, dann gibt es was zu feiern. Der Flaschengeist feierte in dieser Woche seinen 1000. Geburtstag und bekam außer einer neuen Flasche, in der er es sich sehr bequem machen kann, vor allem viel Gespenstermusik zu hören. Das geisterhafte Ständchen wurde unterstützt von der silbrigen Krachmaschine, die die kleine Hexe mitbrachte und kräftigem Gespuke um die bröseligen Türme und wehrhaften Zinnen des alten Gemäuers. Bei so viel Grusellaune passte es dem Burgherrn gar nicht, dass auch noch Fritz Rabbatz auftauchte, der eigentlich seit Jahrhunderten Burgverbot hat. Mit seiner großen Trommel und lauten Stimme stellte er Forderungen, die keiner erfüllen wollte. Aber der gewitzte Burgherr und sein Sohn sowie der leicht beschwipste Graf Dracula, Rübezahl mit dem großen Hut, die pfiffigen Hexen, kalkweißen Gespenster und sonstigen nächtlichen Wesen auf der Bühne fanden natürlich eine schlaue und gütliche Lösung und so wurde auf der Burg noch kräftig gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

Die 6b präsentierte mit großem Erfolg nun schon ihr zweites und hoffentlich nicht letztes Musical, mit Gesang und zwei Instrumental-Solistinnen. Frau Röcher hatte es einstudiert und dirigierte die geisterhaften Feierlichkeiten, die von Herrn Gawlick am Flügel begleitet wurden. Das Publikum aus Eltern, Großeltern und vielen anderen Gästen spendete verdienten Applaus und forderten eine Zugabe, die auch gern gegeben wurde. Weiter so, 6b!


Urlaubsstimmung am Grill und Abigalli

Schon im frostigen März hatten unsere diesjährigen Q2er sich die letzten Schultage mit einer Mottowoche und Bratwurst angenehmer gestaltet. Das Thema "Urlaub" kam für Surfer und Strandnixen dann doch etwas luftig und frisch daher, andere waren schlau: Skiurlaub, da hält man es auch ohne Glühwein am Grillstand lange aus.

Und um noch etwas Geld in die Abiturkasse zu spülen, haben sie sich dann ganz seriös beim Abigalli-Abend nach den schriftlichen Prüfungen als dienstbare Geister angeboten: versteigert wurden Arbeitszeit und Muskelkraft, die in Haus und Garten der Bieter eingesetzt werden. Außer Autowaschen, Servieren, Baum ausbuddeln und Babysitten wurde von vielen Gästen gemeinsam das von Katharina und Max gemalte Bild ersteigert und soll nun recht bald in der Schule seinen Platz finden. Es zeigt unsere Schule, dargestellt durch zahlreiche bunte Bücher, als Ort des Wissen und des Lesens.

All diese Auktionen waren eingebettet in ein Programm aus Show und Spielen, in denen sich Gastgeber wie Gäste gut amüsierten und neben Wissen auch Schlagfertigkeit und Humor beweisen mussten. Mit etwas mehr Kapital in der Schatulle des Festkomitees steht nun den dem Feiern im Juni nichts mehr im Wege. Außer natürlich: das mündliche Abitur - und dafür wünscht die Schule allen viel Erfolg!


Prominenter Besuch

Am 26.3.2015 besuchte der Autor Finn-Ole Heinrich unsere Schule. Er wollte uns aus den 3 Büchern der einzigartigen MAULINA SCHMITT vorlesen. Mit diesen Büchern hat er bereits den Jahres-Luchs gewonnen. Dies ist eine Auszeichnung einer Kinderjury, die für Radio Bremen und DIE ZEIT Bücher testet.

Als Herr Heinrich zu lesen begann, war alles ruhig, man konnte sich super in die Situation herein versetzen. Nach der einstündigen Lesung gab es noch Zeit für eine Fragerunde, die von Ben, Andrina und Tim aus der Klasse 6c moderiert wurde. Leider ging die Zeit mit Herrn Heinrich viel zu schnell vorbei, wir hätten gern noch mehr gehört. Doch zum Glück gab es einen Bücherstand, wo man sich die Bücher kaufen konnte. Als die Kinder dann das Forum verließen, wurden ein paar von ihnen von der Rheinischen Post interviewt (siehe unsere Presseschau). Zum Glück konnte Herr Heinrich noch ein paar Autogramme in die Lesetagebücher der Klasse 6c geben. Doch dann musste Herr Heinrich zurück zum Bahnhof.

Tim, 6C


Stadtmeisterschaften im Schwimmen

Stolz haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtmeisterschaften im Schwimmen ihre Urkunden entgegen genommen.

8 Mädchen und 8 Jungs sind für unsere Schule im Vielseitigkeitswettbewerb an den Start gegangen und haben in vier verschiedenen Staffelwettbewerben (Freistil, Brust, Beinschlag, Koordination) und einem 10-minütigen Ausdauerschwimmen vollen Einsatz und viel Freude gezeigt. Für einige unserer TeilnehmerInnen war es der erste organisierte Schwimmwettkampf, an dem sie teilgenommen haben. Die gute Stimmung, der tolle Teamgeist und ein erfolgreicher Wettkampftag haben bereits die Vorfreude und Einsatzbereitschaft für das nächste Jahr geweckt.

Neugierige, Wasser liebende Schülerinnen und Schüler sind das ganze Jahr über in der Schwimm-AG zu einem Vorschwimmen herzlich willkommen. Sie erhalten hier die Chance, sich in das Wettkampfteam für das nächste Jahr zu schwimmen.

 


Känguru-Wettbewerb

39 Schülerinnen und Schüler haben am 19. März am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilgenommen und mit Freude an 24 (Klasse 5-6) bzw. 30 (Klasse 7) interessanten, zum Teil sehr kniffligen Aufgaben geknobelt.

Der Känguru Wettbewerb findet einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in zahlreichen Teilnehmerländern gleichzeitig statt. In diesem Jahr haben über 6 Millionen Schülerinnen und Schüler in fast 60 Ländern den Multiple-Choice-Test bearbeitet. Ziel des Wettbewerbs ist es "Freude an der Beschäftigung mit Mathematik" zu wecken und zu festigen, weshalb auch auf einen Vergleich der Ergebnisse einzelner Schulen und Schulformen verzichtet wird.

 

 


Originelle Idee: Ehemaligen-Treffen spült Bier durch die Kehlen und Geld in die Abi-Kasse

Etwas rumpelt über den Schulhof, es klappert und Kommandos hallen unter dem Fenster von Sekretariat und Büros. Schnell mal nachsehen - ah, der Bierwagen ist da! Und Catharina, Tobias, Katrin, Sebastian, Igor und wie sie alle heißen. Jetzt, am späten Nachmittag, haben sie noch T-Shirts an, als sie als Catering-Team der Q2 schon mit dem Aufbau der langen Bierzeltgarnituren auf dem Hof beginnen. Herr Breil, Herr Selbach und Frau Böhm, die drinnen und draußen mit Hand anlegen, haben sich mit ein paar textilen Schichten mehr gewappnet. Schlau!

Drinnen in der Mensa, "falls es doch mal etwas frisch wird draußen", dekorieren andere die langen Tische mit Aufstellern: Abi 2007, Abi 2011 usw. kann man da lesen. Hinten rechts locken knusprige Brezeln und warme Hot Dogs die Hungrigen, vorne links gibt es erst mal die roten Chips, die man hierfür einsetzen muss. Hoffentlich kommen viele! Es ist doch alles so schön dekoriert!

Und sie werden nicht enttäuscht: An dem lauen Frühlingsabend bei gefühlten +2 Grad kommen viele, viele Ehemalige und alle bringen schöne Erinnerungen und Anekdoten mit. Die ersten Abiturientinnen und Abiturienten und die letztjährigen, die ehemalige Schulleiterin und etliche Lehrkräfte der Vergangenheit und der Gegenwart sind da und die Mensa ist im Handumdrehen voller Menschen, die sich sofort wieder erkennen und sich freudig begrüßen. In High Heels und Turnschuhen, grad vom Friseur oder grad von der Arbeit, aber immer mit guter Laune. Und die oben schon Genannten und noch ein paar mehr haben jetzt auch warme Jacken an, sogar Handschuhe werden gesichtet, und flitzen mit vollen und leeren Gläsern zwischen Zapfhahn und Abi 2008 und Co. hin und her.

Es wird ein schöner Abend, den die Q2 uns da schenkt. Ohne Missklänge, ohne Ausfälle, Schmutz oder Zerstörungen wie andernorts in diesen Tagen üblich, wenn man der Presse glauben kann.

Ihr zeigt, dass das auch in der letzten Schulphase nicht sein muss.
Genießt Eure letzten Unterrichtstage bei uns und kommt gut durch die Prüfungen!

Wir wünschen Euch dafür viel Erfolg und natürlich auch Glück und freuen uns auf Euch,
wenn Ihr uns dann auch einmal besucht: als Ehemalige!

Danke an Euch (und die helfenden Lehrkräfte und Frau Bungartz)
für die reife Leistung!


Partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015

Genau 5 Sekunden lang konnte die Klasse 6c die eigens angeschafften Sonnensichtbrillen einsetzen. Den Rest des Vormittags war die Sonne hinter Wolken und Hochnebel verborgen. Für mehrere Minuten verzogen sich die Wolken aber zum Teil, so dass die Sonnenfinsternis sogar ohne Brille gefahrlos betrachtet und fotografiert werden konnte. Das Warten auf dem kalten und düsteren Schulhof hatte sich mehr als gelohnt.

 

 

 

 

 


The White Horse Theatre presents The Merchant of Venice

Wer immer noch glaubt, dass Shakespeare "voll altmodisch" ist, kann das Gegenteil erfahren, wenn er oder sie sich drauf einlässt und gut zuhört und vor allem zusieht!

Zugegeben, die zeitgenössische Kleidung, die Sprache des "Barden" aus dem 16. Jahrhundert und die spärliche Bühnenausstattung machten es uns nicht leicht. Aber auch nicht so schwer, dass uns alles Double Dutch erschien bzw. wir nur Bahnhof verstanden.

Es war zwar nicht gerade actionreich, wie sich der gewiefte Jude Shylock mit den anderen verbale Schlagabtäusche lieferte. Auch Portias ausgeklügelte Argumentation und Rechtsprechung war eine sprachliche und logische Herausforderung für das Publikum. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hielten jedenfalls durch auf den gar nicht theaterplüschigen Holzstühlen in unserem Forum und kamen hinterher zu dem Schluss: " Love and friendship, money and religion - all topics are still relevant today! So Shakespeare may not be quite so outdated?!"

Und dass das Team der Darsteller nur aus vier jungen Leuten bestand und diese sechs Rollen verkörperten - plus einer, die sich auch noch innerhalb ihrer Figur verkleiden und verbergen musste - das war schon einen großen Applaus wert. Schön, dass die liebenden Paare dann auch noch zueinander fanden und beieinander belieben durften, der fast insolvente Kaufmann wieder zu Geld kam und der fiese Geldverleiher seine gerechte Strafe erfuhr und zu seinem Seelenheil auch noch zum Christentum konvertiert… wurde. (Okay, das war jetzt nicht so ganz freiwillig, aber damit hatte man zu Shakespeares Zeiten kein Problem.)

Und schön auch für den Staat Venedig - total aktuell, wie auch der noch seine Dukaten aus dem Ganzen abkriegt!


Witzige Gestalten
Entern Sekretariat und Forum!
Indische Prinzessin trifft die Queen auf´m Flur!
Brauchtum + Frohsinn ab 11Uhr11 für alle der Klassen 5-7.
Echter Prinz Fynn und seine Prinzessin Alina aus Pesch: die Überraschung!
Referendare stehen staunend: So jeck ist diese Schule?
Fastnacht? Karneval? Altweiber? Egal, erst Unterricht und dann feiern wir ein, zwei Stündchen!
Alte Weiber sucht man vergebens - Pädagogen nicht wieder zu erkennen!
SV: heißt heute Schulkarnevals-Verursacher! Super Veranstaltung!
Toller Moderator, Super Bühnenshows, selbstgemacht und mit Schlagerstar.
Nicht einfach für die Jury: Die Suche nach dem schönsten Kostüm ('Fräulein mit rosa Hündchen)
Aufsicht vorhanden, aber: halten sich an Absprachen - gelungener Tag!
Chaos bleibt aus - Polonaisen schlängeln sich durch die Menge -
Harmonie trotz Gegensätzen: Engel und Teufel, Bayern und Chinesen, Sportler und Couch Potatoes…
Tätärätätä und Top Hits, Humba humba und Hip Hop - an unserer Schule passt alles zusammen!


Lesen, Schreiben und Erzählen - fantastische Welten in der Gesamtschule Rheydt-Mülfort

Nie klingelt eine Schulglocke in der Gesamtschule Rheydt-Mülfort. Schüler und Lehrer haben den Stundenbeginn im Blut! Und das Stundenende sowieso... Stattdessen hört man oft Klavier- und andere Musik, Chorgesang und fremde Sprachen und ganz normale Schulgeräusche eben.

Aber Harfenklänge, live gespielt? Denen lauschten viele Kinder und Jugendliche und ihre Lehrkräfte am jährlichen Lesetag in dieser Woche, zu dem auch Jörn-Uwe Wulf aus Hamburg gekommen war und Märchen aus fernen Ländern und vergangenen Zeiten erzählte und diese auf seinem faszinierenden Instrument begleitete.

Wenn drei Brüder einen verbotenen Berg erkunden, der Jüngste sich dabei schusselig anstellt und von den Großen ein paar Ohrfeigen kassiert (zu Unrecht, wie sich bald herausstellt) und ein paar mehrköpfige Drachen, 24 fiese Räuber und so manches Hindernis überwunden werden, dann freuen sich alle, wenn am Ende eine "fette Dreifach-Hochzeit " gefeiert wird und der Jüngste auch noch die allerschönste Prinzessin gekriegt hat. "Es ist mein Beruf, ich reise herum und überall wo man das braucht, erzähle ich Geschichten", so Wulf, der aus Mönchengladbach stammt und seit langem in Norddeutschland wohnt, aber immer wieder zurück kommt. Wie gern er auch vor jungen Zuhörern spricht, spürt man, wenn er immer wieder mit kleinen Zwischenfragen testet, ob alle noch dabei sind. Und ja, sie sind es! Vollenden Sätze, geben Antworten und finden Lösungen für die Fragen in den Geschichten. Und vor allem stellen sie viele Fragen. So erfährt man den Geburtstag des Gastes (8. November), wie lange er schon erzählt (25 Jahre), wie viel die Harfe kostet (3500 €, aber die, auf der Jemima Phillips für Prince Charles spielte, soll 100.000 € gekostet haben).

Wulf schöpft Ideen und seinen fantastischen Stoff aus seiner Sammlung von tausend Märchenbüchern, die er noch nicht alle gelesen hat, wie er anschließend im Lesecafé der Schule bei Kaffee und Keksen berichtet, bevor er im Forum mit älteren Schülern zusammenkommt und ihnen eine andere Auswahl seiner Geschichten vorträgt. Hier, inmitten von Büchern, Filmen und DVDs fühlt er sich genau so wohl wie die Rheydter Gesamtschüler, wenn sie dort ihre Freizeit verbringen, mittags schmökern, sich gegenseitig vorlesen oder ein Buch ausleihen. "Das ist alles nur möglich durch unsere Lesecafé-Mütter, die täglich hier präsent sind", erklären Anja Böhm und Catharina Leichnitz, die sich für die Leseförderung im Lesecafé und als Deutschlehrerinnen engagieren. Sie kaufen ein, sortieren, beraten und verwalten die große gemütliche Bücherei. Das Team des Lesecafés hat auch für den diesjährigen Lesetag das Motto ausgewählt "Phantastische Welten". Lesetipps, Thementische, Ideen und Bücherkisten für die Klassen haben sie zusammengestellt und damit den Klassenlehrern gute Anregungen geliefert.

Denn in deren Händen liegt die Gestaltung des Tages: Die 5a kam sogar fantastisch verkleidet: mit dabei die Klassenlehrerin als Pipi Langstrumpf und der Klassenlehrer als Action Held. Rotkäppchen, eine marokkanische Schönheit aus dem Orient, Prinzessinnen, Jäger und Rumpelstilzchen, alle hatten sich nicht nur verkleidet, sondern auch Geschichten vorbereitet, die in der Klasse erzählt und gelesen wurden. Die 6b spielte Szenen eines Jugendromans, die 6a las eigene Geschichten im Stuhlkreis vor, die 8a veranstaltete einen Mozart-Tag, denn dessen Geburtstag gab genug Anlass zur Annäherung an den großen Komponisten über seine Musik, Schriften, Notenblätter und Anekdoten, die das musikalische Klassenlehrerteam zu berichten wusste. In der 9b befasste man sich mithilfe von sachkundigen Gästen mit dem gerade begonnen Projekt "Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus" und die vielen andere Aktivitäten in den insgesamt 24 Klassen und drei Oberstufenjahrgängen können hier gar nicht alle beschrieben werden.

Szenen, Geschichten und Gedichte - sogar mit Reim, schrieb und präsentierte auch die Oberstufe im Forum. Ein Poetry-Slam, aber ohne direkten Wettkampf, sondern nach einer Vorauswahl durch eine Jury aus Schülern und Lehrern und Vorträge der Stufe EF (11) und des Literaturkurses aus der Q1 (Jahrgang 12) zogen sich bis in den frühen Abend und bildeten ein breites Themenspektrum ab, wie Jörg Redlich, Deutsch- und Beratungslehrer der Q1 und Organisator des literarischen Nachmittags berichtet. "Den Anfang machten humorvolle und kurzweilige Beiträge und später hörten wir vieles, auch sehr Persönliches, zur Identitätsfindung. Selbst mit aktuellen und schwierigen Themen wie Migration und Flucht, sogar mit dem Holocaust, an den in diesen Tagen vielerorts erinnert wird, setzten sich die Jugendlichen sprachlich auseinander und stellten uns eindrucksvolle Ergebnisse vor." Gut, dass es für alle auch eine Stärkung aus dem Backofen gab. "Das ist für unsere Abiturkasse", sagen Inken Wörmann und ihr Team vom Snack-Baguette-Stand. "Wir wollen feiern und selbst etwas tun und uns nicht nur auf die Eltern als Sponsoren verlassen."

Der Lesetag ist immer ein Höhepunkt des Schuljahres, auf den sich alle freuen. Unterricht in anderer Form, gemeinsame Erlebnisse, Begegnungen mit Literatur und Spaß am selber Schreiben, all das sind die Anliegen, die der Tag erfolgreich umsetzt. Ohne Textanalyse, Reimschemata und Charakterisierungen und was man sonst im Unterricht so alles mit Texten anstellt. Einfach nur Spaß haben am Fabulieren, am Zuhören, am Genießen der Bilder, die im Kopf entstehen. Und am Applaus der Zuhörer, wenn man selbst etwas vorgetragen hat. "Wir haben ein volles unterrichtliches Programm und unsere Schüler sind gut ausgelastet mit dem, was sie lernen sollen und wollen. Aber für einen solchen Tag muss Zeit sein und wir empfinden ihn als Gewinn. Für uns selbst, das Buch, die Literatur und die Kreativität. Und für die Kultur unserer Schule, von der wir sagen können: hier lernen und lehren Menschen gemeinsam und mit Freude an Literatur, Wissenschaft, Kunst und eben auch an phantastischen Welten. Und wir sind froh, dass auch die Eltern und der Förderverein das anerkennen und uns unterstützen", freut sich Schulleiterin Martina Gottlieb über ihr engagiertes und einfallsreiches Kollegium und die Schülerschaft.

Nach so einem Tag dürfte es keinem schwer fallen, sich an die Landstraße in Wales zu versetzen, den richtigen Stein zu finden und bei Vollmond, nach Mitternacht, nach genau drei Stunden, 22 Minuten und elf Sekunden - vielleicht - mit etwas Glück - zu hören, wie unten in der Erde die Elfen auf ihrer Zauberharfe ihre Musik machen. Der Erzähler aus Hamburg konnte die Melodie ganz genau vorspielen. Und deshalb kennen seine begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer in der Gesamtschule Rheydt-Mülfort sie jetzt auch.


Kletter-AG 2014/2015

Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule eine Kletter - AG für die Jahrgangsstufen sechs und sieben.
Die AG wird von Frau Bogedain und Frau Suhre geleitet.
Nachdem wir uns zweimal zum Kennenlernen und zu ersten Vorübungen in der Schule getroffen haben, fuhren wir das erste Mal in die Kletterkirche. Dort konnten wir unser Gelerntes auch gleich ausprobieren. Seitdem Bouldern wir, Klettern wir und Sichern wir uns in der Kletterkirche. Die folgenden Fotos zeigen einige Eindrücke aus der AG.


 

 

 

 


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